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Inklusion

Seit dem Schuljahr 2012/2013 sind wir auf dem Weg zu einer inklusiven Schule.

Unser pädagogisches Grundverständnis

Alle sollen sich gleichermaßen respektiert und angenommen fühlen.

Unser Konzept für Inklusion an der Grundschule am Lauterbach

 

Unsere Definition von Inklusion

Schaffung eines gemeinsamen Wertesystems, das auf der Basis einer bewussten Auseinandersetzung mit Diversität Vielfalt als Chance begreift.

 

Inklusion ist insgesamt und besonders im Bildungsbereich kein eindeutig definiertes Konzept. Ein auf die Grundschule am Lauterbach bezogenes Konzept wird im Folgenden vorgestellt. Natürlich befindet sich dieses in einem Prozess und kann damit nicht als fertig oder abgeschlossen bezeichnet werden.

Der Begriff Inklusion leitet sich ab vom lateinischen Verb “includere” und bedeutet “einschließen”. Im Gegensatz zum Begriff “Integration” (Menschen werden in ein vorgegebenes System eingebunden) bedeutet “Inklusion”, dass ein System versucht, sich die Bedürfnisse der Menschen anzupassen. Inklusion bezieht sich zudem nicht nur auf Kinder/Menschen mit Behinderungen oder Einschränkungen, sondern auf alle Menschen, die an der Schule in irgendeiner Form beteiligt sind und bedeutet nicht zuletzt eine wertschätzende Grundeinstellung anderen Personen gegenüber.

 

Das sind

  • Kinder
  • Eltern
  • Lehrer
  • und alle Mitarbeiter,

die es ermöglichen, dass Schule funktioniert.

 

Hierbei spielt es keine Rolle:

  • welcher Nationalität
  • welcher Religion
  • welches Alter
  • welchen Gesellschaftsschichten
  • welche intellektuellen Fähigkeiten

die einzelnen Personen besitzen oder angehören

  • ob es Menschen mit und ohne Behinderungen,
  • ob es Männer oder Frauen, Jungen oder Mädchen sind.

 

Jeder Mensch ist, unabhängig von seinen Stärken und Schwächen, gleich wichtig. Deshalb sollte sich jeder willkommen fühlen, jeder in seiner Person angenommen wissen, jeder wertgeschätzt und gerecht behandelt werden. Das wollen wir erreichen, indem wir einander helfen, zusammenarbeiten und miteinander respektvoll umgehen. Damit ist Inklusion für uns auch eine aktive Umsetzung von Werten und ein wichtiger Beitrag zur Friedenserziehung.

 

 

Inklusionsmodell

Unser inklusives Schulkonzept mit seinem inklusiven Unterricht bildet den Grundstein für unsere tägliche Arbeit. Im Mittelpunkt steht jedes einzelne Kind mit seinen individuellen Förderbedürfnissen. Externe Unterstützersysteme und interdisziplinäre Teamkooperation sind notwendige Bedingungen.

 

 

Schule und Klasse

Um soziales Lernen zu ermöglichen, ist es wichtig, eine Haltung der Akzeptanz und Toleranz aller Schülerinnen und Schüler, unabhängig ihrer sozialen und intellektuellen Fähigkeiten in der Klasse zu schaffen. Dabei sind uns Klassengemeinschaft und Klassenlehrerprinzip wichtig, da hier die Regeln des Zusammenlebens besprochen, entwickelt, umgesetzt und gelebt werden. Auf dieser Ebene wird versucht im alltäglichen Miteinander, ein erstes Demokratieverständnis zu vermitteln.

Dies wird ab der 3. Klasse mit der Einführung des Klassensprechers und des Klassenrates unterstützt und weitergeführt. Der Klassenrat ist dafür da, um Ungerechtigkeiten aufzudecken, Streitigkeiten fair zu lösen und Toleranz zu fördern.

Übergreifend hat die Schule Regeln erstellt, an die sich alle Schülerinnen und Schüler, Eltern und sonstige Mitarbeiter halten müssen. Diese hängen gut sichtbar in allen Gebäuden der Schule aus.

 

 

Gemeinsames Lernen

Gemeinsames Lernen bedeutet für uns: Wir wollen eine Unterrichtsqualität entwickeln, die individuelles Lernen für alle Kinder ermöglicht. Aber auch das kooperative Lernen, das Lernen voneinander, hat für unsere Schule eine wichtige Bedeutung.

 

Unsere Schule mit Schulprofil “Inklusion” möchte die individuelle Förderung für alle Schülerinnen und Schüler. Aus diesem Grund richten wir Unterrichtsformen und Schulleben sowie Lernen und Erziehung auf die Vielfalt der Kinder mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf aus. Die Grundschule am Lauterbach präferiert überwiegend offene Unterrichtsformen, die individuelles und kooperatives Arbeiten ermöglichen. Entsprechend dem individuellen Entwicklungsstand wird so jedes Kind gefördert, niemand wird ausgegrenzt.

Das miteinander und voneinander Lernen stellt eine besondere Herausforderung auf unserem Weg zur inklusiven Schule dar. Wir als inklusive Schule möchten so eine gesellschaftliche Vision verwirklichen, die es allen Schülerinnen und Schülern ermöglicht, über die schulische Bildung hinaus gesellschaftliche und soziale Teilhabe zu erlangen. Dies kann nur im Dialog und in der größtmöglichen Wertschätzung aller Beteiligten konsequent umgesetzt werden.

Unabhängig von ihren individuellen Voraussetzungen wollen wir die Schülerinnen und Schüler zum Lernen ohne obere Leistungsgrenze motivieren, jedes Kind soll stolz auf seine individuellen Leistung sein und für sich die besten Ergebnisse erzielen. Dabei ist uns auch ein soziales Lernklima besonders wichtig, um das Entstehen von Versagensängsten zu vermeiden. Das soziale Lernen in den Klassen ist verbindlicher Bestandteil unseres Unterrichts. Auch die Einführung des Sozialtrainings “Lubo aus dem All” in der Jahrgangsstufe 1 soll dazu beitragen, dass inklusive Werte und Haltungen sich immer mehr an unserer Schule verankern.

 

 

Unsere Teamarbeit

Die Erfahrungen zeigen, dass Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf, die im Rahmen der inklusiven Beschulung gefördert werden, positiv im Lernen beeinflusst werden können. Hierzu dienlich sind positive Vorbilder (die Lernbereitschaft und -motivation der Mitschülerinnen und Mitschüler) und eine gute Lernatmosphäre.

Den Bedürfnissen der Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf wird in besonderem Maße Rechnung getragen, da wir eine eigene Sonderpädagogin in das Kollegium unserer Schule eingebunden haben. Die Lehrkräfte gestalten in Abstimmung mit der Sonderpädagogin und gegebenenfalls weiteren Fachkräften die Formen des gemeinsamen Lernens.

Dazu sind folgende Maßnahmen notwendig:

  • Regelmäßige Teamsitzungen
  • Entwicklung und Fortschreibung individueller Förderpläne
  • Dokumentation der individuellen Lernentwicklung
  • Einbezug außerschulischer und anderer schulischer Einrichtungen
  • Teilnahme an fachspezifischen Fortbildungen

Die Gewährleistung einer optimalen Unterrichtsversorgung, sowie eine Kontinuität in der Unterrichtsversorgung (Einsatz von Lehrkräften / feste Bezugspersonen) ist ein wesentlicher Baustein für eine praktische Umsetzung einer inklusiven Beschulung. Unsere Sonderpädagogin berät die Lehrkräfte, die Schülerinnen und Schüler sowie die Erziehungsberechtigten zusammen mit außerschulischen Sonderpädagogen, die den sonderpädagogischen Förderbedarf (Förderdiagnostischer Bericht) diagnostizieren. Diese fachliche Entscheidung ist Grundlage für den Einsatz von zwei Lehrkräften in einer Klasse. Ein förderdiagnostischer Bericht wird darüber hinaus gemäß der Intentionen der inklusiven Schule zur Grundlage der diagnosegeleiteten Förderung und des individuellen Förderplans. Er wird von der Sonderpädagogin in Zusammenarbeit mit der KlassenlehrerIn erstellt und beschreibt den sonderpädagogischen Förderbedarf. Fördermöglichkeiten werden in der Konferenz vorgestellt, sind damit allen Lehrern an der Schule bekannt und werden von allen umgesetzt. Die Schülerinnen und Schüler, Eltern und ggf. außerschulische Fachkräfte werden angemessen einbezogen (die datenschutzrechtlichen Bestimmungen werden dabei beachtet). Die KlassenlehrerIn arbeitet mit der Sonderpädagogin in einem Team und steht in einem regen Austausch.

 

Um erfolgreich inklusiv arbeiten zu können ist Co - Teaching ein wesentlicher Gelingensfaktor. Gelungenes Co - Teaching geschieht auf vier Ebenen:

  • der organisatorischen Ebene,
  • der Sachebene,
  • der Beziehungsebene
  • und der Persönlichkeitsebene.

Das Ziel des Co -Teachings und damit des gemeinsam gestalteten und verantwortlichen Unterrichts ist die bestmögliche Förderung aller Schülerinnen und Schüler. Dazu arbeiten wir nach folgenden Modellen, die sich in der Praxis bewährt haben:

one teach - one observe (LehrerIn und BeobachterIn zur detaillierten Erfassung des Lernprozesses d.h. Lernverhalten/-fortschritt einzelner SchülerInnen).

station teaching (Stationsarbeit)

team teaching (gemeinsamer Unterricht; beim Team-Teaching erfahren Schülerinnen und Schüler einen offenen und differenzierenden Unterricht bei dem Lehrende und Lernende kooperieren).

one teach - one drift (LehrerIn und UnterstützerIn: ein Lehrkraft übernimmt die primäre Unterrichtsverantwortung, während die andere Lehrkraft einzelne SchülerInnen unterstützt.)

 

Verlässliche Teamarbeit bedeutet auch, dass Absprachen getroffen und eingehalten werden. Dies setzt voraus, dass gemeinsame Unterrichtsvorbereitungen getroffen werden und damit einander Raum zum Gestalten gegeben wird (z. B. Bereitstellung zusätzlicher materieller Lernhilfen, Reduzierung des Schwierigkeitsgrads bei fachbezogenen Themen, bzw. Erweiterung der Inhalte durch angemessene Lerneinheiten, Einzelförderung der Schülerinnen und Schüler oder Förderung in Kleingruppen).

Bei der Stundenplangestaltung achtet die Schulleitung darauf, dass für Förder- und Klassenlehrkraft möglichst eine gemeinsame Teambesprechungsstunde eingebaut wird. Des weiteren erfolgen in regelmäßigen Turnus weiterführende fachspezifische Fortbildungen für alle Lehrer. Auf einer weiteren Ebene arbeiten die Schulen in Königswinter, die gemeinsamen Unterricht anbieten, in einem Arbeitskreis zusammen.

 

Schule und Eltern

Um Inklusion zu ermöglichen, ist der Grundschule am Lauterbach die Zusammenarbeit mit den Eltern besonders wichtig. Die Erziehung und Förderung der Kinder ist sowohl Aufgabe des Elternhauses als auch der Schule und gelingt umso besser, wenn Schule und Elternhaus gemeinsam handeln. Offenheit und gegenseitiges Vertrauen sind dabei wichtige Grundlagen für eine von uns gewünschte effektive, partnerschaftliche Zusammenarbeit. An der Grundschule am Lauterbach findet die Zusammenarbeit mit den Eltern auf verschiedenen Ebenen statt.

 

Ebene 1: Vor der Einschulung

Individuelle Beratungsgespräche zur Schulanmeldung als auch Informationsabende in Kindertagesstätten und Schule haben das Ziel, den Kindern den Übergang in die Schule möglichst problemlos zu gestalten.

 

Ebene 2: Während der Grundschulzeit

Während der Grundschulzeit findet regelmäßig ein reger Austausch zwischen den Lehrkräften sowie den Eltern statt, z. B. bei individuell terminierten Elterngesprächen, bei Elternsprechtagen, bei der Mitarbeit von Eltern im Unterricht, bei der Organisation und Durchführung von Klassen- und Schulveranstaltungen, bei pädagogischen Elternabenden, bei der Mitarbeit im Förderverein, bei Beratungsgesprächen und gemeinsam gestalteten Abschlussfeiern am Ende der Grundschulzeit.

 

Ebene 3: Mitwirkungsgremien

Unsere Eltern arbeiten auch in den einzelnen Mitwirkungsgremien (Klassen-, Schulpflegschaft, Schulkonferenz) mit.

 

 

Außerschulische Partner

Auf dem Weg zu inklusiven Schule möchte die Grundschule am Lauterbach jedem Kind die Unterstützung geben, die es benötigt. Manchmal ist dafür auch die multiprofessionelle Kompetenz und Unterstützung anderer Institutionen notwendig. Unterstützend bzw. beratend stehen uns u.a. folgende außerschulische Institutionen bei:

  • Drachenfelsschule Königswinter
  • Schulamt für den Rhein-Sieg-Kreis
  • Sozial- und Jugendamt Königswinter
  • Sozialpädiatrisches Zentrum Sankt Augustin
  • Erziehungsberatungsstelle Königswinter
  • Familienzentrum St. Margaretha, Königswinter
  • ggf. Kinderärzte oder verschiedene Therapieeinrichtungen (Logopädie, Ergotherapie usw.)

 

 

Schule als lernende Institution

Auch für das Thema Inklusion gilt: Man lernt sein ganzes Leben.

Das Projekt der Inklusion ist somit nie abgeschlossen und verlang weiterhin nach

  • regelmäßigen gemeinsamen Fortbildungen, mit allen Mitarbeitern der Schule,
  • regelmäßigen Konferenzen
  • regelmäßigen Treffen,

in denen die gemeinsame Kommunikation zum Thema im Mittelpunkt steht.

 

Auf dem Weg zu einer inklusiven Schule - die praktische Umsetzung an unserer Schule

1. Gemeinsames Lernen

Seit dem Schuljahr 2012/2013 lernen Kinder mit unterschiedlichem sonderpädagogischen Förderbedarf gemeinsam in einer Klasse mit Kindern ohne sonderpädagogischen Förderbedarf. Zurzeit beschulen wir Kinder mit den Förderschwerpunkten Lernen, Sprache, körperlich-motorische Entwicklung und sozial-emotionaler Entwicklung. Die Kinder werden in verschiedenen Klassen der einzelnen Jahrgangsstufen unterrichtet. Dabei gibt es auf den Jahrgangsstufen keine fest ausgewiesenen “Inklusionsklassen”. Jede Klasse kann eine Inklusionsklasse sein oder im Verlauf der Grundschuljahre werden.

Folgende Bedingungsfaktoren tragen hierzu bei:

  • Im Laufe der Grundschulzeit kann in einzelnen Fällen ein besonderer Förderbedarf bei einem Kind festgestellt werden, das bereits Schüler/in unserer Schule ist. Ist es für dieses Kind vorteilhafter in seiner gewohnten Lernumgebung zu bleiben, wird diese Klasse automatisch zu einer Inklusionsklasse. Eltern, Lehrer/innen und Schulleitung beraten sich gegenseitig und gestalten diesen Prozess in einem Dialog. Die Kinder werden somit nicht grundsätzlich in eine Klasse “gebündelt” und nicht in einer fest ausgewiesenen Inklusionsklasse unterrichtet.
  • Ziehen Familien in das Schuleinzugsgebiet und benötigen bereits zusätzliche sonderpädagogische Förderung für ihr Kind, so wird durch die Lehrer/innen, die Schulleitung und das Schulamt für den Rhein-Sieg-Kreis in Kooperation mit den Eltern geprüft, ob die Schule eine angemessene und ausreichende Förderung für das Kind gewährleisten kann. Dieses Verfahren gilt ebenfalls bei der Anmeldung künftiger Erstklässler/innen. In manchen Fällen kommen alle Beteiligten während dieses Prozesses auch zu dem Schluss, dass eine Förderschule den Bedürfnissen des Kindes gerechter werden kann.

Eine Überprüfung des sonderpädagogischen Förderbedarfes erfolgt niemals durch die Sonderpädagoginnen/Sonderpädagogen der eigenen Schule, sondern durch externe Gutachter/innen.

 

Bei allen Kindern, die im Gemeinsamen Lernen unterrichtet werden, wird neben der reinen Wissensvermittlung die soziale Kompetenz (ebenfalls ein wichtiger Erziehungsauftrag der Grundschule) positiv gefördert. Die Kinder entwickeln nach unseren Erfahrungen natürliche und alltägliche Verhaltensweisen im Umgang miteinander. Indem die Kinder sich gegenseitig helfen oder anderen etwas erklären, erhalten sie gleichzeitig die Lernchance, eine Stärkung der eigenen Ich-Kompetenz zu erfahren und Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten zu gewinnen.

Darüber hinaus möchten wir betonen, dass uns zu jeder Zeit die Förderung aller Kinder mit ihrem jeweiligen persönlichen Bedürfnis nach Anerkennung und Zuwendung sowie ihrem entsprechenden Lern- und Leistungsvermögen am Herzen liegt.

 

2. Personelle Bedingungen

Die Klasse, in denen die Kinder im Gemeinsamen Lernen unterrichtet werden, werden zu bestimmten Zeiten (diese richten sich nach dem jeweiligen Förderbedarf der Kinder und sind gesetzlich vorgegeben) von einem Team unterrichtet, das aus einer Grundschullehrer/in und einer Sonderpädagogin besteht. Das jeweilige Team der Klasse plant dabei Differenzierungsmaßnahmen, diskutiert den Einsatz geeigneter Unterrichtsmaterialien, schreibt Förderpläne, berät Eltern und bezieht Fachlehrer/innen bzw. das gesamte Kollegium mit ein, damit auch im Fachunterricht oder in Vertretungssituationen angemessen auf die Bedürfnisse der Kinder reagiert werden kann.

 

Ab dem kommenden Schuljahr werden zwei Sonderpädagoginnen an unserer Schule tätig sein.

Von dieser Zusammenarbeit profitieren alle Kinder einer Lerngruppe. Denn wir haben die Erfahrung gemacht, dass sich die unterschiedlichen Professionen gegenseitig bereichern und mit ihrer Arbeit dazu beitragen, das Lernen der gesamten Gruppe zu fördern. Durch die Anwesenheit in der Klasse haben die Lehrer/innen automatisch gleichermaßen alle Kinder “im Blick” und können wertvolle Hinweise zur Förderung aller Kinder geben. Der Begriff der Förderung umfasst dabei auch selbstverständlich den Begriff der “Forderung” von Kindern mit besonderen Begabungen.

 

Des weiteren werden bei Bedarf Schulbegleiter, Schulabsolvent/innen, die ein freiwilliges soziales Jahr leisten, oder Eignungspraktikanten für das Lehramt der Primarstufe als zusätzliche Unterstützung in einzelnen Lerngruppen eingesetzt.

 

 

3. Räumliche und strukturelle Bedingungen

Der Unterricht erfolgt vorrangig im Klassenverband. Dabei kann die Förderung für Kinder mit sonderpädagogischen Förderbedarf entweder zielgleich (= den Richtlinien und Lehrpläne der Grundschule entsprechen) oder zieldifferent (= nach dem Bildungsgang einer entsprechenden Förderschule)sein.

 

Phasenweise ist es sinnvoll, Kinder auch in Kleingruppen oder in der Einzelförderung zu fördern (z. B. bei Sprachübungen, die ein ruhiges Umfeld erfordern). Zeitweise benötigen Kinder mit Förderbedarf auch persönliche Rückzugsmöglichkeiten, da sie ein Vormittag in einer größeren Gruppe von Kindern sehr anstrengt. Dafür stehen uns in der Schule Klassenvorräume, Lernecken in den Klassen oder in einer Klasse ein Nebenraum zur Verfügung.

Für das kommende Schuljahr werden wir im roten Haus einen separaten Förderraum zur ganzheitlichen Förderung einrichten, der allen unseren Schulkindern zur Verfügung steht.

Bei der Klassenbildung versuchen wir nach Möglichkeit, die Lerngruppen mit Gemeinsamen Lernen kleiner zu halten. Die Sonderpädagogin wird in der Regel nicht für Vertretungsunterricht eingeteilt, sondern verbleibt vorrangig als zusätzliche Doppelbesetzung in den jeweiligen Klassen. In Ausnahmefällen und in Absprache mit den Klassenleitungen kann sie jedoch bei Bedarf auch zur Beobachtung und Beratung für andere Klassen zur Verfügung stehen. Im Stundenplan ist darüber hinaus eine wöchentliche Beratungsstunde vorgesehen, in der die Sonderpädagogin den Eltern, den Kolleginnen und Kollegen sowie den Mitarbeitern der Betreuungsreinrichtungen für Gespräche zur Verfügung steht.

 

Bitte scheuen Sie sich nicht, bei weiteren Fragen, Wünschen oder Anregungen zu diesem Thema das persönliche Gespräch mit uns zu suchen.

Die Ergebnisse des ersten Elternabends zum Thema “Inklusion”

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Inklusion-015.pdf
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Inklusion-027.pdf
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Inklusion-028.pdf
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Inklusion-035.pdf
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Inklusion-036.pdf
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Inklusion-043.pdf
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